Dienstag, 3. September 2013

Großkatze

Hallo liebe Leser meines Blogs!

Diese Pressemeldung ist kein Aprilscherz. Den Anwohnern in der Gegend dürfte allerdings etwas mulmig gewesen sein.
Mir wäre es auf alle Fälle so gegangen, aber lest selbst:

In Bernau (Barnim) hat ein Tierarzt eine freilaufende afrikanische Wildkatze, einen Serval, eingefangen. Auf das „leopardenartige“ Tier habe zuvor ein Anwohner aufmerksam gemacht, teilte die Polizei am Montag mit. Dem Veterinär sei es am Sonntag gelungen, den Ausflug der gelb-schwarz gefleckten Raubkatze mit einem Fangnetz zu beenden. Verletzt wurde das Tier, das einem dünnen, hochbeinigen Leoparden ähnelt, nicht.

Die Wildkatze schnürte an Hausmauern entlang, schlug sich zeitweise in die Büsche und kreuzte dann wieder ganz ungeniert die Betonplatten einer Straße. In ihrer Heimat leben die hochbeinigen Servale auf Grasland, wo sie Mäuse, Ratten oder auch Hasen jagen. Nur in Ausnahmefällen zählen auch Antilopenjunge und Flamingos zu ihrer Beute. Das Verbreitungsgebiet liegt südlich der Sahara.

Das in Bernau gefangene männliche Jungtier mit einer Schulterhöhe von 60 Zentimetern kam erst einmal in Quarantäne. Laut Polizei wird jetzt sein möglicher Besitzer gesucht. Weder Zoos noch Tierparks hätten bisher einen Serval als vermisst gemeldet.

Quelle: http://www.berliner-kurier.de/brandenburg/jenseits-von-afrika-tierarzt-faengt-afrikanische-wildkatze-in-bernau,7169130,24189206.html

Gruß Karen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen