Hallo
liebe Leser meines Blogs!
Diese
Pressemeldung ist kein Aprilscherz. Den Anwohnern in der Gegend dürfte allerdings
etwas mulmig gewesen sein.
Mir
wäre es auf alle Fälle so gegangen, aber lest selbst:
In
Bernau (Barnim) hat ein Tierarzt eine freilaufende afrikanische Wildkatze,
einen Serval, eingefangen. Auf das „leopardenartige“ Tier habe zuvor ein
Anwohner aufmerksam gemacht, teilte die Polizei am Montag mit. Dem Veterinär
sei es am Sonntag gelungen, den Ausflug der gelb-schwarz gefleckten Raubkatze
mit einem Fangnetz zu beenden. Verletzt wurde das Tier, das einem dünnen,
hochbeinigen Leoparden ähnelt, nicht.
Die
Wildkatze schnürte an Hausmauern entlang, schlug sich zeitweise in die Büsche
und kreuzte dann wieder ganz ungeniert die Betonplatten einer Straße. In ihrer
Heimat leben die hochbeinigen Servale auf Grasland, wo sie Mäuse, Ratten oder
auch Hasen jagen. Nur in Ausnahmefällen zählen auch Antilopenjunge und
Flamingos zu ihrer Beute. Das Verbreitungsgebiet liegt südlich der Sahara.
Das
in Bernau gefangene männliche Jungtier mit einer Schulterhöhe von 60
Zentimetern kam erst einmal in Quarantäne. Laut Polizei wird jetzt sein
möglicher Besitzer gesucht. Weder Zoos noch Tierparks hätten bisher einen
Serval als vermisst gemeldet.
Gruß Karen
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