Sonntag, 9. November 2014

Ein Glück, dass sie gefallen ist. :)

Hallo liebe Leser meines Blogs!

Vor 25 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen. Eine Tatsache, die ich nach wie vor begrüße. Einige Teile der Mauer sind in Berlin für Touristen und andere interessierte Menschen noch erhalten.
Aber wohin ist die Mauer sonst noch verschwunden?
Ich habe mich da mal schlau gemacht und bin fündig geworden.

50 Jahre nach ihrem Bau ist die Berliner Mauer verschrottet, zumindest in Deutschland. Ihre Einzelteile gelten heute als Symbol der Freiheit - und werden rund um den Globus, von Hawaii bis Usbekistan, in Ehren gehalten. Einer der Gedenkorte ist nicht mal von dieser Welt. Erich Honecker würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, dass die Berliner Mauer in Las Vegas zum Pissoir-Halter verkommen ist. Die Urinale im Kasino "Main Street Station" sind fest an eine mit Graffiti besprühte Mauerplatte geschraubt, über ihnen ermuntert ein Schild die Herren zum hemmungslosen Pinkeln am Relikt des Kalten Krieges: "Pee at the Berlin Wall!"

Im Laufe der vergangenen 20 Jahre hat sich in den USA eine beeindruckende Zahl von Originalmauerstücken angesammelt: Mehr als 50 Exemplare der L- oder T-förmigen Elemente aus Beton sind über den nordamerikanischen Kontinent verteilt - auch wenn sich wohl nur ein Herrentoilettenausstatter an ihnen
vergriffen haben dürfte. Sie sind in Botschaften, Unternehmenszentralen und Schulen zu finden, in Parks, Privathäusern, Regierungsgebäuden, Museen und Bibliotheken, von Kalifornien bis nach Boston.
Und die Vereinigten Staaten sind nicht das einzige Land, in dem die Berliner Mauer ein beliebtes Importgut geworden ist: 50 Jahre nach ihrem Bau stehen weit über hundert Fragmente in mehr als 40 Ländern der Erde.
Wie viele es genau sind, weiß niemand: Kein Mensch, keine Behörde hat jemals Buch geführt über die Wege, die die Mauerstücke zurückgelegt haben.

Quelle: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/beton-auf-weltreise-wo-die-berliner-mauer-noch-steht-a-777830.html
Ich persönlich bin froh über den Fall der Mauer, denn ansonsten hätte ich meinen Ehemann Sebastian nie kennen gelernt...


Gruß Karen

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