Samstag, 5. Oktober 2013

Festnageln

Hallo liebe Leser meines Blogs!

Mein Mann ist mir noch ein Geschenk schuldig, was er noch nicht zu kaufen bekommen hat. Aber ich werde es schon noch bekommen, da nagele ich ihn drauf fest. ;)
Das wird schon noch werden, ich kenne doch meinen Basti!

Aber woher kommt die Redewendung jemanden festnageln überhaupt?
Ich habe mich da mal schlau gemacht und bin fündig geworden.
Festgenagelt zu werden muss nicht unbedingt schmerzhaft sein, denn es bedeutet heutzutage nur noch, dass man auf etwas, das man gesagt hat, festgelegt wird - zum Beispiel auf einen doch eigentlich nur beiläufig geäußerten und vielleicht nicht einmal so ernst gemeinten Heiratsantrag. Von Vorteil ist dabei, wenn dieses Festnageln hör- und sichtbar vor Zeugen geschieht. Für Tiere sah dies allerdings einst anders aus. Es gab zum Beispiel den Brauch, räuberische Vögel wie Bussarde oder Habichte tatsächlich an einem Scheunentor festzunageln. Dies sollte andere Raubvögel davon abhalten, ebenso unter den Beständen des Bauern zu wüten.
Grausam!

Aber ich habe mal wieder etwas gelernt. :yes:


Gruß Karen

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