Hallo liebe Leser meines Blogs!
Zwar stürmt es bei uns im Augenblick mächtig und das
Wetter lädt eher zum daheimbleiben ein.
Trotzdem werden wir nachher noch etwas unternehmen und
darauf freue ich mich wie ein Schneekönig.
Aber warum freuen wir uns überhaupt wie ein Schneekönig?
Ich habe mich da mal schlau gemacht und bin fündig
geworden.
Diese Redewendung bezieht sich auf einen unscheinbaren kleinen
Vogel namens Zaunkönig, der auch im strengsten Winter munter sein Liedchen
trällert und deswegen auch Schneekönig genannt wird. Mit etwas Phantasie kann
man den angenehmen und kräftigen Gesang dieses kleinen Künstlers für unbändige
Lebensfreude halten. Einen gesunden Optimismus braucht der Schneekönig auch.
Schließlich ziehen es die meisten anderen Singvögel vor, den Winter in wärmeren
Gefilden zu verbringen.
Den Schnee im Namen hätten wir somit abgeklärt. Aber
wann, wie und warum wurde aus einem der kleinsten europäischen Vögel eine
königliche Hoheit? In einer dem antiken Dichter Äsop zugeschriebenen Fabel
sowie in diese Vorlage aufgreifenden Märchen und Geschichten (u.a. Gebrüder
Grimm) erweist sich der Schneekönig als gerissener kleiner Gauner. Als die
Vögel beschließen, denjenigen von ihnen zum König zu krönen, der am höchsten zu
fliegen vermöchte, ist natürlich der Adler ein ganz heißer Anwärter auf die
Krone. Doch der kleine, damals eigentlich noch namenlose Schneekönig versteckt
sich im Gefieder des viel größeren Adlers und lässt sich von diesem in
schwindelerregende Höhen mitnehmen. Als der Adler nicht mehr höher kann,
schlüpft der blinde Passagier aus dessen Gefieder, fliegt noch ein kleines
Stückchen höher und ruft: "Der König bin ich."
Selbstverständlich fliegt der Betrug auf und die Wahl
wird für ungültig erklärt.
Quelle: http://www.redensarten.net/Schneekoenig.html
Gruß Karen

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