Sonntag, 13. Dezember 2015

Der König des Schnees sinniert Karen Grace Holmsgaard. ;)

Hallo liebe Leser meines Blogs!

Zwar stürmt es bei uns im Augenblick mächtig und das Wetter lädt eher zum daheimbleiben ein.
Trotzdem werden wir nachher noch etwas unternehmen und darauf freue ich mich wie ein Schneekönig.
Aber warum freuen wir uns überhaupt wie ein Schneekönig?
Ich habe mich da mal schlau gemacht und bin fündig geworden.

Diese Redewendung bezieht sich auf einen unscheinbaren kleinen Vogel namens Zaunkönig, der auch im strengsten Winter munter sein Liedchen trällert und deswegen auch Schneekönig genannt wird. Mit etwas Phantasie kann man den angenehmen und kräftigen Gesang dieses kleinen Künstlers für unbändige Lebensfreude halten. Einen gesunden Optimismus braucht der Schneekönig auch. Schließlich ziehen es die meisten anderen Singvögel vor, den Winter in wärmeren Gefilden zu verbringen.

Den Schnee im Namen hätten wir somit abgeklärt. Aber wann, wie und warum wurde aus einem der kleinsten europäischen Vögel eine königliche Hoheit? In einer dem antiken Dichter Äsop zugeschriebenen Fabel sowie in diese Vorlage aufgreifenden Märchen und Geschichten (u.a. Gebrüder Grimm) erweist sich der Schneekönig als gerissener kleiner Gauner. Als die Vögel beschließen, denjenigen von ihnen zum König zu krönen, der am höchsten zu fliegen vermöchte, ist natürlich der Adler ein ganz heißer Anwärter auf die Krone. Doch der kleine, damals eigentlich noch namenlose Schneekönig versteckt sich im Gefieder des viel größeren Adlers und lässt sich von diesem in schwindelerregende Höhen mitnehmen. Als der Adler nicht mehr höher kann, schlüpft der blinde Passagier aus dessen Gefieder, fliegt noch ein kleines Stückchen höher und ruft: "Der König bin ich."

Selbstverständlich fliegt der Betrug auf und die Wahl wird für ungültig erklärt.

Quelle: http://www.redensarten.net/Schneekoenig.html




Gruß Karen

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