Samstag, 16. Mai 2015

Haben wir es auf der Pfanne?, fragt sich Karen Grace Holmsgaard. ;)

Hallo liebe Leser meines Blogs!

Ein Bekannter von uns hat uns schon oft geholfen etwas an unserem Auto zu richten. Es sind nur Kleinigkeiten gewesen, da brauchten wir nicht die Werkstatt zu bemühen.
Ja, handwerklich hat unser Bekannter echt etwas auf der Pfanne.
Aber woher kommt der Ausdruck „etwas auf der Pfanne haben“ überhaupt?
Ich habe mich da mal schlau gemacht und bin fündig geworden.

Kluge Köpfe, die was können, haben was auf der Pfanne! Wie entstand diese Redensart?

Diese Redewendung geht auf die Erfindung der Steinschloss-Zündung bei Schusswaffen zurück, die die so genannte Vorderladertechnik ersetze.
Bei der Vorderladertechnik wird Schwarzpulver gefolgt von einer Bleikugel in den Lauf einer Waffe geschoben. Die Zündung erfolgt per Lunte oder direkt über eine brennende Fackel.
Bei der Steinschloss-Technik erfolgt die Zündung mechanisch. Ein Schlaghammer mit eingeklemmtem Feuerstein wird gegen eine Metallplatte geschlagen und erzeugt Funken. Diese entzünden eine Pulverladung, die vor dem Zündloch in einer so genannten Pfanne untergebracht ist und: der Schuss geht los. Von dieser Pfanne ist in der Redewendung die Sprache.





Gruß Karen

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