Hallo
liebe Blogleser!
An
dieser Stelle möchte ich mal wieder Senf zum Frühstück reichen, zumal mich
dieses Thema selbst betrifft. Es geht um die neue Volkskrankheit Demenz (auch
Alzheimer).
Alan
Beamer aus Michigan, USA, leidet an Alzheimer. Aber nicht nur das: Er leidet
auch, weil seine Freunde sich von ihm abwenden, ihn nicht mehr besuchen kommen
oder ihn einfach nicht mehr wie früher behandelt. Seine Frau Mary Beth nimmt
die Video-Botschaft auf und stellte sie ins Netz.
"Ich
bin immer noch die gleiche Person", sagt Alan im Video und weint. Dass das
Video vielen Menschen nahe geht, sieht man auf dem Facebook-Profil der beiden.
Es wurde mehr als 10.000 mal geteilt.
Schon
zweimal in meinem Leben litten nahe Angehörige von mir an dieser teuflischen
Krankheit, ein Fall davon ist noch aktuell.
Natürlich
kann ich die Unsicherheit vieler Menschen voll und ganz verstehen, das ist
wirklich nicht leicht.
Aber
solange die Krankheit noch nicht zu weit fortgeschritten ist, sollten Freunde
auch Freunde bleiben und sich durchaus mal blicken lassen, (sofern es für den
Betroffenen und deren Angehörige) in Ordnung ist. Diese Einschränkung sei
erlaubt.
Schließlich
hat sich der Betroffene seine Erkrankung nicht ausgesucht und freut sich ganz
sicher, wenn er nicht vergessen wird, bevor er selbst die Welt um sich voll und
ganz vergisst.
In
diesem Zusammenhang kann ich auch den Film "Honig im Kopf" sehr empfehlen.
Sicher,
es ist "nur "ein Film, es ist eine Komödie und nicht jeder Mensch ist
ein Fan von Till Schweiger. Alles nachvollziehbar.
Jedoch,
der Film hat durchaus einen ernsten Hintergrund und regt zum Nachdenken an und
berührt den Zuschauer.
Und
manchmal kann man mit einem Demenzkranken auch herzlich lachen, ich weiß wovon
ich rede...
Gruß
Karen
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