Mittwoch, 13. Januar 2016

Senf zum Frühstück, serviert Karen Grace Holmsgaard. :)

Hallo Blogleser!

Auch am Wochenteiler serviert die Karen Senf zum Frühstück.
Schließlich bin ich wieder auf interessante Meldungen gestoßen, keine Frage.
Aber lest bitte selbst:

Das Unwort des Jahres 2015

"Gutmensch" ist das Unwort des Jahres 2015.
Das teilte die Sprecherin der "Unwort"-Jury, die Sprachwissenschaftlerin Nina Janich, in Darmstadt mit. Das Schlagwort in Zusammenhang mit der Flüchtlingshilfe diffamiere "Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischen Imperialismus", begründete die Jury ihre Entscheidung. Die Verwendung des Ausdrucks verhindere "einen demokratischen Austausch von Sachargumenten." Auf Platz zwei und drei landeten demnach die Worte "Hausaufgaben" (im Zusammenhang mit Griechenland) und "Verschwulung".

Mein Fazit: Gutmensch finde ich eigentlich kein schlechtes Wort und die meisten Gutmenschen sind wirklich gute Menschen, ich finde da hätte es andere Worte gegeben, die diesen Titel verdient hätten.
Suspekt sind mir allerdings Gutmenschen, die stets und ständig mit ihrer Gutmenschlichkeit hausieren müssen und meinen Gutmenschen zu sein, manchmal aber genau das Gegenteil sind.
Daher kann ich auch verstehen, wenn dieses Wort ein wenig in "Schieflage" geraten ist.

Moralischer Imperialismus, hm diese Formulierung ist mir auch neu, diese finde ich aber wiederum nicht schlecht.

"Homophobie" wäre für mich zum Beispiel auch ein gutes Unwort gewesen...

"Wir schaffen das" wäre für mich der Unsatz des Jahres.

Okay, soll sich jeder sein eigenes Urteil bilden...

Terror in Istanbul

Er schadet den Menschen, die in der Türkei (und überall auf der Welt) friedlich Leben wollen.
Er schürt den Hass und die Ausländerfeindlichkeit.
Und er hilft niemandem.
Aber das geht leider nicht in die Hirne fanatischer Menschen...
Wie schade...
Traurig bin ich natürlich und mein Mitgefühl gilt den Angehörigen.
Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, schlechte Nachrichten gab es in den letzten Tagen genug.

Und hier kommt noch:

Nach dem Tod ihres Chefs haben etwa 250 Mitarbeiter einer Firma für Flaschenverschlüsse und Etiketten im Norden Italiens ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk erhalten. Wie italienische Medien am Samstag berichteten, vermachte der im Juni gestorbene Gründer des Unternehmens Enoplastic, Piero Macchi, der Belegschaft insgesamt eineinhalb Millionen Euro.
Die Schecks erreichten die Mitarbeiter pünktlich zu Weihnachten.

"Seine Frau Carla, meine Mutter, hat alles organisiert", sagte Macchis Tochter Giovanna, inzwischen Chefin der Firma Bodio Lomnago in den italienischen Alpen, der Tageszeitung "Corriera della Sera". Ihre Mutter habe jedem Scheck "einen berührenden Brief" beigefügt...
Für ihn waren seine Mitarbeiter seine Familie.

Mein Fazit: Das muss ein toller Chef gewesen sein, sicher ist es sehr schade dass er nicht mehr unter den Lebenden weilt...




Gruß Karen

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