Hallo
Blogleser!
Auch
am Wochenteiler serviert die Karen Senf zum Frühstück.
Schließlich
bin ich wieder auf interessante Meldungen gestoßen, keine Frage.
Aber
lest bitte selbst:
Das
Unwort des Jahres 2015
"Gutmensch"
ist das Unwort des Jahres 2015.
Das
teilte die Sprecherin der "Unwort"-Jury, die Sprachwissenschaftlerin
Nina Janich, in Darmstadt mit. Das Schlagwort in Zusammenhang mit der
Flüchtlingshilfe diffamiere "Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als
naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischen
Imperialismus", begründete die Jury ihre Entscheidung. Die Verwendung des
Ausdrucks verhindere "einen demokratischen Austausch von
Sachargumenten." Auf Platz zwei und drei landeten demnach die Worte
"Hausaufgaben" (im Zusammenhang mit Griechenland) und
"Verschwulung".
Mein
Fazit: Gutmensch finde ich eigentlich kein schlechtes Wort und die meisten
Gutmenschen sind wirklich gute Menschen, ich finde da hätte es andere Worte
gegeben, die diesen Titel verdient hätten.
Suspekt
sind mir allerdings Gutmenschen, die stets und ständig mit ihrer Gutmenschlichkeit
hausieren müssen und meinen Gutmenschen zu sein, manchmal aber genau das
Gegenteil sind.
Daher
kann ich auch verstehen, wenn dieses Wort ein wenig in "Schieflage"
geraten ist.
Moralischer
Imperialismus, hm diese Formulierung ist mir auch neu, diese finde ich aber
wiederum nicht schlecht.
"Homophobie"
wäre für mich zum Beispiel auch ein gutes Unwort gewesen...
"Wir
schaffen das" wäre für mich der Unsatz des Jahres.
Okay,
soll sich jeder sein eigenes Urteil bilden...
Terror
in Istanbul
Er
schadet den Menschen, die in der Türkei (und überall auf der Welt) friedlich
Leben wollen.
Er
schürt den Hass und die Ausländerfeindlichkeit.
Und
er hilft niemandem.
Aber
das geht leider nicht in die Hirne fanatischer Menschen...
Wie
schade...
Traurig
bin ich natürlich und mein Mitgefühl gilt den Angehörigen.
Mehr
möchte ich dazu nicht schreiben, schlechte Nachrichten gab es in den letzten
Tagen genug.
Und
hier kommt noch:
Nach
dem Tod ihres Chefs haben etwa 250 Mitarbeiter einer Firma für
Flaschenverschlüsse und Etiketten im Norden Italiens ein unerwartetes
Weihnachtsgeschenk erhalten. Wie italienische Medien am Samstag berichteten,
vermachte der im Juni gestorbene Gründer des Unternehmens Enoplastic, Piero
Macchi, der Belegschaft insgesamt eineinhalb Millionen Euro.
Die
Schecks erreichten die Mitarbeiter pünktlich zu Weihnachten.
"Seine
Frau Carla, meine Mutter, hat alles organisiert", sagte Macchis Tochter Giovanna,
inzwischen Chefin der Firma Bodio Lomnago in den italienischen Alpen, der
Tageszeitung "Corriera della Sera". Ihre Mutter habe jedem Scheck
"einen berührenden Brief" beigefügt...
Für
ihn waren seine Mitarbeiter seine Familie.
Mein
Fazit: Das muss ein toller Chef gewesen sein, sicher ist es sehr schade dass er
nicht mehr unter den Lebenden weilt...
Gruß
Karen
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