Sonntag, 3. Januar 2016

Wenn das Bier einen Bock hat, sinniert Karen Grace Holmsgaard. :)

Hallo liebe Leser meines Blogs!

Mein Nachbar, der trinkt ja gerne mal ein Bockbier. Ich mache mir aus dem Gesöff nichts. Mir schmeckt „Bock“ überhaupt nicht und auch Bier ist mir einfach zu bitter.
Aber die Geschmäcker sind halt verschieden und das darf auch gerne so sein.

Aber warum heißt das Bockbier eigentlich Bockbier?
Ich habe mich da mal schlau gemacht und bin fündig geworden.

Bockbier ist ein Starkbier und wird traditionell nur zu ganz bestimmten Zeiten gebraut und ausgeschenkt.
Wie aber kam das Bockbier zu seinem Namen? Das Wort "Bock" wird aus dem Stadtnamen Einbeck abgeleitet. Einbecker Bier war im Mittelalter berühmt und wurde mit Wagenkolonnen quer durch Deutschland gefahren und verkauft.
So kam das Einbecker Bier auch in den bayrischen Raum, wo es den Einheimischen gut schmeckte. So gut, daß sie sich einen Braumeister aus Einbeck kommen ließen, um in München selber "Ainpöcksches" Bier zu brauen. Das war 1614 und der Name schliff sich weiter ab:
Aus "einbeckisch" Bier - das "einböckisch" ausgesprochen wurde - entstand "Einbock" oder "Oanbock". Ab etwa 1820 wurde das Wort zu "Bock" verkürzt.





Gruß Karen

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