Hallo
liebe Leser meines Blogs!
In
meinem Alltag stoße ich immer wieder auf Begriffe, von denen ich noch nie etwas
gehört habe. Aber das ist auch gut so, denn auf diese Art und Weise lerne ich
immer wieder dazu.
Ein
solcher Begriff ist zum Beispiel der Begriff „Songkran“.
Aber
was verbirgt sich dahinter?
Ich
habe mich da mal schlau gemacht und bin fündig geworden.
Songkran
ist das traditionelle Neujahrsfest nach dem thailändischen Mondkalender. Es ist
heute auf den 13. bis 15. April datiert. Früher hatte es kein festes Datum und
fand ursprünglich zur Frühlingstagundnachtgleiche statt (zwischen 19. und 21.
März), ist dann aber wegen Vernachlässigung der Präzession zum heutigen Termin
gewandert. Im Unterschied zum heutigen Neujahrsfest des Gregorianischen
Kalenders setzt das thailändischen Neujahrsfest die Monatszählung nicht wieder
auf eins zurück. Diese beginnt immer Ende November, Anfang Dezember. Das
Songkran findet also etwa im vierten oder fünften Monat des thailändischen
Kalenders statt.
Das
Wort „Songkran“ stammt aus dem Sanskrit und bezeichnet den Übergang der Sonne
von einem Tierkreiszeichen zum nächsten.
Am
Abend des 12. April werden Häuser und Wohnungen geputzt. Morgens am 13. April
begeben sich die Familien in die Wats und opfern dort Reis, Früchte und andere
Speisen. Anschließend werden am Nachmittag die dortigen Buddha-Figuren und der
Vorsteher des Wat „gebadet“, indem sie mit Wasser begossen werden. In vielen
Städten, wie z. B. in Chiang Mai werden dann die Buddha-Statuen in einem Umzug
durch die Stadt gefahren, um anderen Gläubigen die Gelegenheit zu geben, die
Statuen ebenfalls mit Wasser zu begießen.
Gruß
Karen
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