Hallo
Bloggergemeinde!
Wer
den coolsten Tod der Kinogeschichte gestorben ist, der ist eigentlich
unsterblich. In „Außer Atem“, Godards Film-Noir-Huldigung aus dem Jahr 1960,
taumelt Jean-Paul Belmondo dem Untergang entgegen. Er spielt einen
Polizistenmörder, der von der Freundin verraten wird. Mit einer Kugel im Rücken
wankt er davon, verfolgt von der Kamera. Im Gegenschnitt: Jean Seberg, die
amerikanische Freundin, die ihn denunziert hat, aber jetzt immer noch buchstäblich
hinter ihm herläuft. Belmondo bricht auf einer Kreuzung zusammen. Passanten
bleiben stehen. Die Autos auf dem Pariser Boulevard fahren ungerührt weiter.
Seberg heult. Belmondo nimmt noch einmal einen tiefen Zug aus der Zigarette,
macht einen Kussmund, zeigt sein berühmtes Haifischgrinsen und spricht seine
letzten Worte: „Du bist wirklich zum Kotzen.
“
Dann der Abspann: „FIN“.
Dieses
Ende war für Belmondo ein Anfang. Der Sohn eines Bildhauers und einer Tänzerin,
geboren am 9. April 1933 im Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine, hatte zu diesem
Zeitpunkt zwar schon auf Theaterbühnen gestanden und ein paar Filme gedreht.
Aber der Regisseur René Clair, damals ein Gott des französischen Kinos,
attestierte ihm, dass er „ein problematisches Äußeres“ habe. Als klassischer
Held kam Belmondo mit seiner Visage nicht infrage. „Außer Atem“, der auf der
Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Regie dekoriert wurde, machte
ihn trotzdem zum Star.
Quelle
und weitere Informationen: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/80-geburtstag-jean-paul-belmondo-der-mann-mit-der-richtigen-visage/8035650.html
In
diesem Sinne: Happy Birthday Jean-Paul Belmondo!!!
Bleibe
uns noch lange erhalten.
Gruß
Karen
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